![]() | 16. März 2009 Wie habt Ihr Eure Neigung zu BDSM entdeckt und erfahren? Hallo! ich bin noch neu in der Gruppe und hoffe, dass das Thema neu ist-ich habe recherchiert, nichts gefunden..deshalb eröffne ich die Runde. Mich würde es sehr interessieren, wie Euer Weg zum Ausleben der BDSM-Neigung war. Angefangen bei ersten Phantasien-und dann bis hin zum "OUTING", wenn ich das mal so nennen darf. Ich habe die Phantasien, allerdings ohne zu wissen, dass dies in diese Richtung geht, schon lange. Dann kam ein Partner-erst nur Affäre, und es entwickelte sich immer mehr. er hatte schon Erfahrung, lange gesucht, nicht die passende SIE gefunden, nun erfahre ich meine Grenzen neu und und habe das Gefühl, bei mir anzukommen... Es ist immernoch überraschend und neu für mich, wie sehr und weit ich gehe und welches Spektrum sich mir erschliesst-psychisch und körperlich-im Alltag und Privat.. Also: Schreibt, wenn ihr mögt. Ich würde mich über einen regen Austausch freuen! Anna |
![]() | 16. März 2009 Erfahrungen habe ich noch keine - dafür aber um so mehr Phantasien und die gehen auch in die Richtung BDSM... Für mich spielt der Kopf die entscheidende Rolle - Macht auszuüben oder auch domiert zu werden. Es erregt mich zum Beispiel darüber nachzudenken, jemand ausgeliefert zu sein - im folgen zu müssen. ... aber auch der dominate zu sein - sich der Verantwortung bewusst zu sein und jemanden zu leiten, zu fesseln, den Handlungsspieltraum zu nehmen und ihn langsam zum Höhepunkt zu führen... Den ersten Schritt in die reale Welt habe ich nun getan, in dem ich mich mal bei diesem Forum angemeldet habe |
![]() | 16. März 2009 ich glaube mal nicht, dass Du hier im offenen von einem ne Antwort bekommen wirst.. Ferner warum soll hier jeder alles dar/offen legen? Du hast ja meiner Meinung nach keine wirklichen Fragen! Und hinter die Kulissen lässt sich mal keiner (nur wenige ) guggen |
![]() | 16. März 2009 @blackgirl34 ..also erstmal: obwohl ich mich hier wohl nicht rechtfertigen muss. Habe ich Erfahrungen und nicht wenige, in der Richtung. Zweitens: warum schreibt man in einem Forum zu diesem Thema nicht über den Weg dahin? Alle reden darüber und schreiben in einem anonymen Forum über die sexuelle Neigung(wie offen gehts denn noch) und du meinst, dass bei dieser Frage irgendeine Moral anfällt? Wie spiessig ist das denn ? Entschuldige, aber ich kann deine meinung nicht nachvollziehen-überlasse es doch den anderen, ob sie schreiben wollen oder nicht! |
![]() | 16. März 2009 BDSM Für mich ist es - zumindest im Moment (noch?) - eine Spielart, die ich nicht andauernd und nicht mit jedem praktizieren möchte und muss. Eine gewisse Dominanz war bei mir wohl schon immer vorhanden, entspricht meinem Naturell. Hat sich irgendwie alles mehr oder weniger zufällig in diese Richtung entwickelt. Neugier, die entsprechenden (oder eben den entsprechenden) Mitspieler, und die richtige Einstellung eben. Muss nicht zur Lebensphilophie (oder Filosofie ??) werden. Also - es bleibt spannend .... |
![]() | 16. März 2009 @Randycandy ..so ungefähr ist es bei mir auch. ich habe es eher zufällig entdeckt. Ist fester Bestandteil unseres Sexlebens geworden und wir Checken die grenzen nach oben aus. Ich glaube auch, dass bei mir das entscheidende Moment der passende Partner war-den ich nicht gesucht habe, da ich zumindest bewusst mich nicht in dieser Richtung gesehen habe. Die SM-Szen war mir wohl bekannt, aber immer nur über die krassen Assoziationen.. Jetzt ist es ein neuer Weg, bei dem ich auch "gespannt bin" (hi, hi) was noch so passiert, und wohin er mich führt. Ein Nebeneffekt ist, dass ich mich im Alltag seitdem viel ausgeglichener fühle. hört sich vielleicht seltsam an, ist aber so.. |
![]() | 16. März 2009 @macanna wenn ich Dich richtig verstehe, geht es Dir um die Öffentlichkeit,, dazuz werde ich faktum hier nichts pisten.. sorry.. mich gleich so zu verurteilen/angreifen.... hmmm.. Deine Sache *lächel* PS: welchen nick hattets Du zuvor? *lächel* |
![]() | 16. März 2009 PS: es war auch nur meine Meinung und mein Post zu Deinem.. wenn auch vell nicht die AW die DU erwartetest.. aber kannst ja gerne Vorgaben dazu machen, was DU hier erwartest und welche Antworten Du gerne hätest... ansonsten akzeptier einfach auch, dass hier jemand etwas postet, was so viell nicht in deinen Kram passt |
![]() | 16. März 2009 ...? ..schade, dass eine einfache Frage, ein Thema gleich so abgewürgt wird von einer einzelnen Person und zu ihrer Chefsache gemacht wird.. Du bist ganz schön voreingenommen, warum auch immer. ich bin real-mein Profil auch, ich brauche mich nicht zu verstecken und hatte und habe einfach Interesse daran, mich über meine "BDSM-Anfänger"-Erfahrungen auszutauschen-wie der Name der Gruppe ja eigentlich vermuten lässt. Deshalb schreibe ich selbst offen über mein "Outing". Ich weiß nicht welche Erfahrungen Du hier im Joy gemacht hast bisher..vielleicht hast du ja deshalb sofort solche Vorurteile. Schade für Dich! Du bist jedenfalls das erste schlechte beispiel und Feedback für mich hier im Club. ich habe bisher nur nette, ehrliche und niveauvoll, reizvolle Kontakte erlebt..Naja, irgendwann ist immer das erste Mal. PS: Um mal zum Thema zu kommen, um das es ging: Wenn Du denkst, dass es mir oder allgemein bei BDSM um Öffentlichkeit geht, dann hast du leider noch nicht die Wahre Magie der Sache verstanden, denn es geht meiner Meinung nach um viel viel Vertrauen und Fallen lassen können! Dieses Forumsthema war ein erster initiativer Versuch von mir, mich auszutauschen und dabei vielleicht ein wenig mehr von mir und anderen zu erfahren. Man soll ja nicht von einer Person auf andere schließen, aber vielleicht ist diese Gruppe nicht die richtige für mich.By the way.. |
![]() | 16. März 2009 Wie mir scheint hat hier jemand probleme mit der Öffentlichkeit, leider ist das in unserer Gesellschaft immer noch so, Ich respektiere es auch, nur sollten diese Personen dann auch auf so eine Thematik nicht antworten. Ich habe auch bemerkt, das viele es anders war nehmen und Leben, die einen im stillen kämerlein zuhause mit ihren Partner, die nächsten dann vielleicht etwas freier und besuchen Stammtische, die nächsten dann noch etwas freier und besuchen Club's in kleinen Kreise, aber wenn jemand es gleich zu offen angeht kommt Kontra. Ich frage mich warum, sind wir kinder die sich ertappt fühlen? Es gibt eben die die zu allen stehen, dank ihres Partners und ihrs Vertrauens. Genauso gibt es die die in der Öffentlichkeit nicht dazu stehen, warum weil ihnen vielleicht genau das fehlt, das Vertrauen in dem Partner und wie dieser damit umgeht. Ich lasse dabei Arbeit und einges andere ausen vor. Aber es ist eh für jeden eine andere Philosophie wie es gelebt wird Liebe Grüße Marina |
![]() | 16. März 2009 a) wie ich dazu kam b) die nebendiskussion Ich finde das Thema, welches Macanna hier anspricht sehr interessant und bin gern bereit zu "verraten",wie ich meine BDSM - Neigung entdeckt habe. Aber noch zu b) Ich finde, Blackgirl hat zwar ihre ganz eigene Meinung darüber, die wohl aber eher daher rührt, dass sie selbst ihre eigenen intimen Neigungen, welche auch immer das sein mögen, nicht an jeder Stelle ganz akzeptiert und daher eher negativ auf den Thread reagiert. Und die Frage nach dem "Nick" von zuvor in einem öffentlichen Thema zu stellen, finde ich widerrum etwas distanzlos, da es den Eindruck erweckt, Macanna würde fröhliches Profilhopping betreiben. Auch wenn das so wäre, wäre es ihre Sache und das hat in diesem Thema so gar nichts verloren. Hakt doch einfach die jeweilig andere Meinung ab, seid lieb zueinander und weiter im eigentlichen Text. a) Ich hatte schon seit Jahren bei mir festgestellt, dass ich das Machtgefälle, dass allein durch die körperlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau entsteht sehr reizvoll fand und es hin und wieder eingefordert habe. Diese "Mehrkraft" beim Sex durch einen festen Griff an Schulter, Becken oder Handgelenk zu spüren. Dann lieh ich mir 2007 mit meinem damaligen Freund aus der Pornoabteilung die Originalversion im Directors Cut von "Die Geschichte der O" aus. Wie ich jetzt weiß - ein Klassiker, der viele Menschen fasziniert oder abschreckt. Dazwischen gibt es wenig. Ich war von dem, was ich sah und begriff wie gefesselt, erregt und danach verwirrt. Der Mann neben mir war auf der Hälfte eingeschlafen, was viel sagt. Er konnte mir diesen dominanten Part, den ich hin und wieder brauchte und brauche nicht geben. Gefangen zwischen Neugier und Moral. Die Moral gewann gegen ihn... Nachdem die Beziehung vorbei war und ich 8 Wochen später mein Kind auf die Welt brachte, habe ich begonnen, mich neu zu definieren - besonders als Frau und für die Dinge, die ich schon lange wissen wollte und will. Noch vor der Geburt lernte ich hier im Freudenclub einen Mann kennen, mit dem ich heute noch eine aufregende sehr intime Affaire pflege. Und beide stellten wir schnell fest, dass wir auf dem Gebiet viel gemeinsam zu entdecken hatten. Je nach Gelegenheit, Gemütszustand und Lust gingen wir auf diese Reise und stellten schnell fest, dass vorher gedachte Grenzen keine echten Grenzen waren, sondern sich immer mehr verschoben und verschwammen. Tiefes gegenseitiges Vertrauen und Offenheit sind für mich die Grundsätze für solche Erfahrungen. Auf diesem Weg, etwas im Sinne der O, habe ich noch andere Begegnungen gehabt, von denen ich einige immernoch pflege und besonders von einem weiteren Paar viel lerne. An dieser Stelle einen gehorsamen Blick zu Leon (den ihr unter dem Namen hier nicht finden werdet), welcher mich durch seine Erfahrung durch spannende Reisen durch mich selbst führt... Daher bin ich auch in der Gruppe "BDSM für Anfänger" - denn da gehöre ich noch hin. Mal sehen, wohin die Reise führt. Fakt ist, dass es eine Facette von mir ist. Eine leidenschaftliche allerdings. Aber das liegt wohl in meiner Natur... Beste Grüße, die Betti |
![]() | 16. März 2009 ich glaube mal nicht, dass Du hier im offenen von einem ne Antwort bekommen wirst.. Wieso das denn nicht ??? Es ist doch nur eine neugierige Frage, wie es bei jedem angefangen hat. Eine sehr naheliegende wie ich finde, schließlich fragt man ja auch gern mal bei einem Pärchen "wie hat es damals mit Euch eigentlich angefangen?" und Konsorten. Dass das Thema jetzt öffentlich ist - so what? Jene die gerne mal wieder -auch öffentlich- in Erinnerungen schwelgen wollen können dies nun tun, und jene die es nicht möchten tun es eben nicht. Ich bin von dem Thema und war von der netten Art, danach hier zu fragen, sehr angetan! "Huh, das klingt mal richtig sympathisch". Weswegen ich jetzt auch denke, dass eher du da ein bisschen zu viel reininterpretierst, blackgirl. Macanna hat niemanden aufgefordert, sondern nur lieb gefragt. Mehr nicht. Und so wie sie es getan hat, finde ich persönlich so ansprechend, dass ich hoffe, Macanna eröffnet noch mehr Themen hier in diesem Forum! Ich freue mich drauf. |
![]() | 16. März 2009 So, und jetzt mein Teil a). Bei mir ging es frappierend früh los, nämlich mit so ca. 3 bis 4 Jahren. Da fand ich es faszinierend und wollte es auch so haben, gefesselt zu werden (oder auch ein Mädchen zu fesseln, aber dafür wurde ich zu "anständig" erzogen, sowas macht man ja nicht, so wehrlose Mädchen und so ...). Das verwuchs sich dann wieder, bis in der Pubertät die Sexualität begann - und damit die Lust rund ums Fesseln und das Machtgefälle ebenfalls wieder erwachte. Da dann aber alles sehr theoretisch, und so richtig annehmen wollte ich das dann auch nicht für mich. Klang für mich ja doch irgendwie pervers ... Mit knapp 20 ging's dann nach Hamburg. Reeperbahn, dort Magazine entdeckt und gestaunt: Huch, da gibts ja einen Markt für! Also bin ich nicht alleine? Wow ... Weiterhin gedacht, dass es ja wohl eine reine Männerfantasie wäre, dass so etwas Frauen ja gar nicht gefallen kann. Und so wurde in unregelmäßigen Abständen die Magazin- und Videosammlung dann immer wieder mal verschämt entsorgt ... Bis dann meine zweite Freundin kam. Die auf mein Ansinnen, mit Handschellen an die Heizung gekettet zu werden und spazierenzugehen, damit ich endlich begreife dass das ja wohl nix wäre, mit einem trockenen "Und was habe ich davon?" beantwortete. Erst da merkte ich, dass dies alles auch Frauen gefällt! Wir fingen dann an, diese Welt switchenderweise für uns zu entdecken. Und das war großartig! Die Anfängerfehler (Plüschhandschellen und Blutergüsse von zu fest gefesselt lassen grüßen ...) waren schnell abgestellt, und so ging es kopfüber ins Reich der Sinne ... Die Freundin von damals ist schon lange Geschichte, die Leidenschaft rund ums Fesseln, Hilflosigkeit und Macht nicht. Genug erlebt um ungefähr zu wissen was mein Ding ist, und dennoch bin ich irgendwo immer noch blutiger Anfänger. Es gibt ja soooo viel zu entdecken, immer noch ... und ich denke mal, dass ich noch lange nicht fertig mit bin, wenn ich schon ein Opa |
![]() | 16. März 2009 vergesst es einfach mal alle ...bitte ;-) nun möchte ich auch einmal erzählen wie es dazu bei mir kam. bis zum november letzten jahres habe ich mich niemals mit diesem thema beschäfftigt. ich wusste dass es existiert aber konnte nie was damit anfangen, bis.... ich einen gutaussehenden , extrem symphatischen mann kennenlernte, und ich mich lange lange zeit mit ihm darüber unterhielt. oder eher, er redete und ich hörte zu. er sprach über bdsm mit einer leidenschaft, mit einer begeißterung und einem funkeln in den augen, was mich faszinieren ließ. irgendwann wollte er mir zeigen wie es ist befehle zu bekommen, er wollte mich kennenlernen , meine devotheit testen und meine grenzen rausfinden. er lehrte mich die faszination , er zeigte mir worauf es dabei ankommt, ich fühlte langsam dieses band zwischen uns was immer stärker zuwerden schien, ich spürte eine geborgenheit, ein vertrauen was ich bis dahin wenigen männern entgegenbringen konnte. ich will nicht sagen dass ich mich auskenne, aber ich lerne immer weiter, verschlinge bücher darüber ( bin grad bei der geschichte der O) und möchte eine gute sub sein und meine aufgaben erfüllen die er mir stellt. ich mag es einfach wenn ich aufgaben bekomme, auch auserhalb des bettes...wenn er nicht da ist. egal was er mir sagt und er gar nicht bei mir ist, ich mache es und er vertraut darauf, wenn ich mal was nicht gemacht habe, dann sage ich es ihm erlich. bekomme dann natürlch auch eine strafe aber das ist ok. im alltag bin ich auch sehr ausgeglichen und fühle mich die meiste zeit richtig gut, schlechte laune......wenig |
![]() | 17. März 2009 YOUNGSTERS vielleicht meldet sich ja mal einer von den devoten jungen Männern....wie er dazu kam....ist finde ich eine echte Zeiterscheinung und zwar eine absolut geile... |