Shibari lernen

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Themenersteller
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24. Mai 17

Shibari lernen
Hi,

ich bräuchte mal eure Hilfe.

Ich habe ein Fetisch für Bondage und lebe das seit 5 Jahren aus.
Aber jetzt will ich mich mit einer Freundin zusammen weiterentwickeln und Shibari lernen. Kennt ihr gute Bücher oder Webseiten, mit denen man Shibari lernen kann. Ich persönlich finde die Webseite Fesselzeit.de sehr schön, aber soweit, dass ich meine Freundin in der Luft schweben lassen kann, sind wir noch lange nicht *zwinker*
Ich bin aktuell dabei meine eigenen Hanfseile zu veredeln um dann anfangen zu können und leider haben wir aktuell nicht die Möglichkeit einen Kurs zu besuchen.
Falls ihr irgendwas kennt, würde ich mich über eure Hilfe sehr freuen.

Danke
 
 
24. Mai 17

Meine Empfehlung. ...
....besuche Workshops, rede mit den Menschen und tausche Dich zunächst mit Gleichgesinnten aus. Da lernst Du mehr, vor Allem lernst Du es gleich richtig.
 
 
24. Mai 17

Keine Videos
Workshop ist das Zauberwort.
Schau dich einfach mal im Rhein-Main Gebiet um. Hier gibts einiges.Zum Beispiel:
Xanoo gibt Anfängerworkshops in der Grande Opera.
Leathan macht was im TIE.
In Karlsruhe/Speyer findest du Nawasabi.
In Königswinter gibt es Ropeknight.

Kannst auch einfach mal zum Knotenpunkt in die Grande Opera kommen.
 
Themenersteller
 Themenersteller
24. Mai 17

Danke, das glaube ich sofort, leider werden wir es zeitlich nicht schaffen vor September einen Workshop zu besuchen, da bei uns die Wochenenden aktuell sehr schlecht aussehen.
Xanoo hatte ich mir diesbezüglich schon mal angeschaut, da ich so wie so aus der Gegend komme.

Wir wollen halt schon vorher mal etwas üben und ausprobieren.
 
 
24. Mai 17

Du solltest definitiv einen Workshop besuchen bevor du anfängst zu tüdeln.
Shibari ist nicht ungefährlich. Wenn man nicht weiß was man tut oder unvorsichtig ist kann es schnell zu Verletzungen und Nervenschäden kommen. Grade bei den ersten Versuchen sollte ein erfahrener Rigger in der nähe sein um notfalls einzugreifen und Tipps zu geben.
 
Themenersteller
 Themenersteller
24. Mai 17

Klar, wir haben nicht vor irgendwas gefährliches zu machen, bevor wir einen Kurs gemacht haben.

Wie gesagt ich mache seit 5 Jahren Bondage aber bisher nur funktionell. Es geht erstmal nur um Harnesse oder die Hände vor oder hinter dem Rücken zu fesseln.
 
 
24. Mai 17

Workshop!
Auch aus Bunnysicht rate ich Dir einen Workshop zu besuchen. Ich würde und werde mich NIEMALS von jemand fesseln lassen der sein Shibariwissen aus Videos hat. Gute Videos bestenfalls NACH einem Workshop, falls man was vergessen hat.
Und mal vorher üben? Da können sich schon Fehler einschleichen, die Dein Lehrer und auch Du dann mühsam wieder wegbekommen müsst. Dann lieber etwas Geduld haben und erst mal beim Altbewährten bleiben.
 
 
24. Mai 17

Auch bei relativ einfachen Oberkörper Fesselungen kann man Schäden anrichten.
Z.B. kann auch bei einem einfachen Takate Kote schnell mal der Radialnerv abgeklemmt werden, wenn das Seil falsch liegt. Oder wenn ein Single Column Tie falsch gemacht wird, sodass er sich zusammen zieht, können auch z.B. die Nerven am Handgelenk abgeklemmt werden.

Das soll keine Panikmache sein, aber sei dir der Risiken bewusst. Und kläre auch deine Partnerin auf, dass es Risiken gibt. Ein verletzter Radialnerv kann mehrere Wochen dauern um auszuheilen.

Als Vorbereitung kann ich dir noch das Buch "Japan-Bondage: Das Bondage-Handbuch Spezial" von Matthias T. J. Grimme empfehlen. Das Buch bietet einen guter Einstieg in Shibari.
Findest du z.B. auch bei Amazon.
Es kann aber meiner Meinung nach keinen Workshop ersetzen.
 
Gruppen-ModJOY-Angels
 Gruppen-ModJOY-Angels
24. Mai 17

Wenn ihr partout keine Workshops oder Fesseltreffs besuchen könnt, kann ich euch noch das Buch "Complete Shibari", da das Einstiesgsbuch "Land", empfehlen. Da sind die Sicherheitshinweise recht gut erklärt. Es ist zwar auf Englisch, hat aber viele Schritt-für-Schritt-Fotos, ist also auch für Leute, die in Englisch nicht so fit sind, geeignet.

Dass ihr euch nicht gleich an Fesselzeit richtet, finde ich gut. Das ist dann schon ein bisschen fortgeschrittener, nehmt da lieber einfachere Anleitungen mit. Die "Two Knotty Boys" haben viel auf youtube, auch einfachste Sachen, in Videoform veröffentlicht, das ist auch noch besser als nur Bücher.

Letztlich werdet ihr aber an Workshops nicht vorbeikommen. Technik lernen kann jeder über youtube & Co., der emotionale Aspekt aber ist mindestens genauso wichtig, und den lernt ihr nur im Miteinander von erfahrenen Riggern. Sobald ihr einen besucht haben werdet, werdet ihr wissen, warum so viele hier dazu dringendst raten. Du kannst 10 Stunden per youtube was gelernt haben und in einer Stunde Workshop bereits so viel mehr gelernt haben, dass du dich dann doch fragst, ob es die ganze Mühe vorher wert war. *zwinker*

Im übrigen, wenn ihr an Wochenenden kaum bis keine Zeit habt: Manchmal bieten Rigger, die Workshops geben, auch mal in der Woche einen Privatkurs an, wenn man sie lieb fragt (und das Kleingeld hat dafür). *ja* Wer bei euch in der Gegend da in Frage kommen könnte, da bin ich aber überfragt, da fragt besser mal im süddeutschen Raum selbst herum. *ja*
 
Themenersteller
 Themenersteller
24. Mai 17

Danke für eure Empfehlungen.

Wir sind beide Studenten, da ist das mit dem Kleingeld so eine Sachen ;P Aber einen Workshop machen wir auch jeden Fall dann mal.

Etwas ähnliches wie den Takate Kote machen ich schon seit 3-4 Jahren, bisher ohne Probleme. Hatte mal jemand gehabt der mir die Grundlagen von Bondage und allem gezeigt hat.
Ich habe mich aber irgendwie nie wirklich mit dem Single Column Tie anfreunden können XD Ich bin ein absoluter Fan vom Lark's Head, auch wenn der bei manchen Fesselungen wie beim Takate Kote die Schwäche hat, dass man die Hände im Notfall nicht so schnell befreien kann, aber dafür gibt es ja Sicherheitsscheren.

Was Sicherhehit und so angeht, habe ich mir schon von zwei Leute was zeigen lassen und auch eine ganze Menge drüber gelesesn, wo man vorsichtig sein muss und auf was man achten muss. Bisher hat es immer sehr gut geklappt, hatte noch nie ein Problem das meine Sub nach dem Bondage Probleme mit Nerven oder sonst was hatten. Nur einmal war der eine Daumen für 2-3 Stunden etwas taub.
 
 
25. Mai 17

Sehe ich das falsch, oder ist der Lark´s Head mit dem Single Column Tie nicht wirklich zu vergleichen, geschweige denn zu ersetzen?!

Da Du in Richtung Shibari gehen möchtest, ist es durchaus ratsam, die Grundknoten als erstes zu verinnerlichen. Hat mir sehr geholfen und da sie sich stetig wiederholen, macht das auch Sinn. Diese Knoten haben auch ihren Grund, warum sie dort so gemacht werden, wie sie lt. Überlieferung vermittelt werden.

Und etwas ähnliches, als eine TK, ist noch keine TK. Ich habe sehr schnell erfahren, wie groß sich Millimeter an anderer Seilführung auswirken können.

Nun lerne ich etwas anders, darauf werde ich aber nicht eingehen.
Doch eine Schneiderbüste kann für reine Technik schon mal ganz hilfreich sein. Die Aussage, dass man mit einem Workshop anfangen sollte, damit man grundlegende Fehler von Anfang aus eliminiert, kann ich nicht unterschreiben. Denn für den Starter, ist es zu viel an Input, sodass sich Fehler auch hier in vergleichbaren Maße einschleichen können.
Aber, die wichtigen Knotenpunkte werden meist so deutlich vermittelt, dass genau dort eine gewisse Achtsamkeit entsteht.
Und die Achtsamkeit ist sehr wichtig dabei. Deine Fesselungen immer und stetig während der Ausführung zu prüfen. Seillage, Festigkeit Knoten, Festigkeit der Lagen und und und.

Als erste Anlaufstelle, Workshops oder Stammtische (gibt es auch in ganz Deutschland verteilt)
Zweite wäre erst Bücher und Videos.
Videos finde ich neben Fesselzeit auch Esinem Rope sehr interessant.
Bücher, Douglas Kent - wobei er nicht ganz sortenrein ist, oder SHIBAKU von Peter Wettstein, jedoch auch nicht ganz sortenrein, aber näher dran als Douglas Kent, in einigen Teilen. Das SHIBAKU geht jedoch in der Handgebundenen Ausgabe gut ins Geld, doch wenn die light Variante verfügbar ist, ist es bezahlbar. Bei Band 1 gibt es das inzwischen.

Es ist auch wichtig zu Wissen, wo die Bänder und Sehnen sind, wo die Nerven laufen und was für Symptome welche Ursache haben können.
Am Ende wird nie alles an Risiko ausgeschaltet werden können, doch auf ein Minimum reduziert.
Und (das ist nun meine Meinung) mit der Meinung - zur Not komme ich nicht so schnell heran, aber dafür gibt es ja Schneidwerkzeuge - sollte ganz schnell aus dem Kopf verschwinden.
So anzulegen, dass eine Klinge oder Schere nicht angelegt werden muss, das sollte das Ziel sein, auch im Kopf.
Die Klinge (oder Schere) ist das letzte "Notwerkzeug", was hoffentlich nie zum Einsatz kommen muss.
(Letzteres ist keine Kritik, soll Dir aber Anregung zur Denkweise geben).

Denn natürlich ist Dir die Unversehrtheit Deiner Fesselpartnerin wichtig...
Macht euch langsam auf die Reise und habt viel Spaß, vielleicht gibt es in der Nähe einen Stammi, bei dem wichtige Tipps gegeben werden können.

Zum Schluss wünsche ich euch viel Spaß in der Shibari-Welt, auf viele genussvolle Momente, die ihr teilen könnt.

In diesem Sinne
PA
 
Gruppen-ModJOY-Angels
 Gruppen-ModJOY-Angels
25. Mai 17

Hmm, ich weiß nicht, ob ich dich da jetzt richtig verstanden habe: Beim TK bekommt man doch eigentlich die Hände mit dem Sicherheitsknoten gleich ganz zu Anfang sofort wieder frei? *gruebel* Oder meintest du die Arme?

Ich schließe mich da Prinzalbert an, die Denke "ach, zur Not habe ich ja die Schere am Start", sollte sich erst gar nicht einschleichen. Das ist, als würde sich jemand im Auto nicht mehr anschnallen, weil er sich sagt "ach, zur Not ist der Airbag ja auch noch da". Sie sollte wirklich nur dann eingesetzt werden, wenn echt alles Mögliche schief geht. Für den "worst case" sozusagen, für den GAU beim Fesseln.

Denn: Kleine "oh shit" - Momente hast du immer mal. Selbst die erfahrensten Rigger erleben so etwas immer wieder einmal. Da gilt es dann, ruhig zu bleiben und mit ruhiger Hand schnell wieder abzufesseln. Nicht in Panik geraten ist in solchen Momenten viel mehr wert als jegliche Sicherheitsschere (die, genauso wie in allen Autos inzwischen die Airbags, dennoch stets dabei sein sollte in Griffweite, ist ja klar).

Da aber jetzt ja doch ein wenig Fesselerfahrung schon da ist, mag ich auch die Filme von esinem empfehlen. Gar nicht mal, was er fesselt, sondern wie er es tut. Wie er sie berührt, wie er sie im Griff hat, noch lange bevor er überhaupt das erste Seil um sie gelegt hat. Wie er ihr Sicherheit gibt beim Fesseln. Achte darauf, wo er Körperkontakt hat, überhaupt, dass er ihn ständig hat. (Das gibt ihr Sicherheit.) Mit welcher Hingabe er es tut.

Wenn ihr die Basics schon könnt, müsst ihr nicht zwingend höher-schneller-weiter.
Manchmal ist gerade die Entdeckung der Langsamkeit der Schlüssel zum Flug.
*g*
 
Themenersteller
 Themenersteller
25. Mai 17

Danke Schwarzscharf und Prinzalbert
Die Filme werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.

Ich habe meine Sicherheitsschere zum Glück bisher nur zum üben und zum zerschneiden meiner Hanfseile in die Richtige länge benötigt.

Das meinte ich ja biem TK, dadurch das ich nicht den single Column Tie sondern einen Lark's Head verwende, kann ich die Hände nicht befreien wenn die restliche Fesselung noch dran ist. Deshalb sicher ich den TK nie über die Schulter ab und fessel so, das ich ihn innerhalb von von 2 Sekunden nach unten wegziehen und man die Arme dann einfach raushiehen kann. Das habe ich zwar bisher auch nur zum testen gemacht und nie als Notfall, aber dann hab ich nur ein ziemlich verknotetes Seil aber meine Sub ist befreit.

Ich bin wie gesagt kein Profi, ich habe den Knoten als Lark's Head kennengelernt, weiß aber auch das es ja noch den anderen gibt, der Lark's Head heißt.

Hab hier mal ein Foto von dem Knoten angehängt,den ich meine (Ja ich weis, die seile liegen nicht sauber nebeneinander, hab das gerade schnell gemacht und hatt nur eine Hand die ich verwenden konnte)
 
 
25. Mai 17

Wenn ich das richtig sehe, Ist das ein sogenannter Ankerstich,Larks Head.... der zieht sich unter Last zu, was beim Single oder auch Double Column Tie nicht passiert! Und sollte auch an den Handgelenken nicht sein oder an anderen Stellen. Spätestens wenn es um Suspension geht kann Dir der Larks Head zum Verhängnis werden. Fesselzeit Videos sind ganz nett, aber nicht unbedingt die besten Lernvideos zumal sich z.b. das Fesseln nach Osada Ryu über die Jahre verändert und weiter entwickelt hat. Was vor 2 Jahren noch "State of the Art" war, ist mittlerweile anders z.b. beim TK.
 
Themenersteller
 Themenersteller
25. Mai 17

Nein, der zieht sich absolut nicht zu, das währe ja wahnsinn.

Ich hab mal nach einigem Suchen im Inet eine Anleitung zu diesem Knoten gefunden
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