Muss ein Dom nicht auch Switcher sein?

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Themenersteller
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4. Sep 17

Muss ein Dom nicht auch Switcher sein?
Irgendwie kriege ich das vom Kopf her noch nicht hin: Verstehen kann ich, dass ein/e Sub sich gerne ausliefert und mit sich machen lässt. Was ist nicht verstehe, ist, wie jemand Dom sein kann, wenn er sich nicht in die Situation seines/r Sub hineinversetzen kann - sprich, selbst eine masochistische Ader in sich trägt. Denn nur wenn er das kann, weiss er doch, wie sich der/die Sub bei verschiedenen Handlungen fühlt. Und das wiederum wäre aus meiner naiven Sichtweise her der Auslöser für Erregung.

Sind Doms daher Switcher, die - aus welchen Gründen auch immer - nur ihre sadistische Ader ausleben wollen?
 
 
4. Sep 17

Genialer Ansatz ...
... und doch der falsche? Jedenfalls, wenn ich die Profile so einiger devoter Frauen lese, die suchen nämlich immer "einen richtigen Dom" und "bloß keinen Switcher". Muss also was dran sein, oder? Oder sind wir Switcher doch die besseren Doms, da wir uns eben in die Subs hineinversetzen können? Danke für den Denkanstoß!
 
 
4. Sep 17

Er schreibt
*nein*
 
 
4. Sep 17

Ein Opel-Meister kann sich ja in seinen Opel*-Kunden und dessen Ansprüche und die Opel-Technik hineinversetzen. Aber er muss ja nicht einen Opel* selber fahren sondern einen Wagen eines anderen Fabrikates.

* Opel* kann nach belieben durch Ford, Porsche, Dacia oder jedwede andere Marke ersetzt werden.
 
 
4. Sep 17

Da ein Dom nicht zwangsläufig Sadist und ein Sadist nicht zwangsläufig ein Dom ist...ist die Schlussfolgerung nicht sehr treffend...

Es wird immer wieder gesagt das ein Dom erst erfahren muss was er verlangt...
Und oft wird auch gesagt:
"Wenn ein dominanter Mensch dieses oder jenes von mir möchte dann soll er das erstmal selbst machen und dann können wir weiter schauen."

Bei manchen Dingen stimme ich zu.
Bei so Zeug wie - z.b. - dem zufügen von Schmerz halte ich das für Quatsch, weil jeder Mensch andere Schmerzschwellen hat.
Und bei wieder anderen Dingen halte ich es auch für fraglich.

Unterm Strich muss jeder wissen was er mag.
NÖTIG ist es nicht...weder um einen Partner zu finden noch um ein "guter" Partner zu sein.
Und manche Dinge sind einfach nur unüberlegt - siehe die Sache mit den Schmerzen...
 
 
4. Sep 17

Eine interessante These

Ich bin auf die aufschreienenden und empörten Reaktionen gespannt *popcorn*
 
 
4. Sep 17

Der Ansatz
... ist grundsätzlich nicht falsch. Wobei man nicht automatisch Switcher ist. Also ich kann da nur für mich sprechen. Ich bin in kleinster weise devot, habe mich aber als selbst Versuch und um sich eben in die Sub versetzen zu können, auch schon in dominante Hände gegeben. Bzw. habe das ein oder andere an mir getestet.
 
 
4. Sep 17

@Der_Sternenhimmel: auch *nein*
 
 
4. Sep 17

Sehe ich nicht als notwendig an.

Ein Masochist kann sich sicher auch nicht vorstellen, wie ein Sadist das Schmerzen zufügen als Lustgewinn benutzt. Man muss die Neigung nicht zwingend verstehen und nachvollziehen können. Es reicht zu wissen, dass sie das ist, und dass es so für beide funktioniert.

Meine kurz überlegte Meinung.
 
 
4. Sep 17

wenn du diesem Ansatz folgst...
dann müsstest du auch den Anspruch haben, als Switcher/Dom die gleichen Vorlieben haben wie die Sub. Wie sonst könnte der Top die ganzen Dinge so erleben, wie das der Bottom-Part tut?

Nein, ich halte das für Blödsinn.

BTW: Nicht jeder Dom ist auch Sadist... *zwinker*

-von einem Switcher
 
 
4. Sep 17

Muss ein Mann eine Frau...
....gewesen sein um sich empathisch in sie einfühlen zu können????
Danke10x
 
 
4. Sep 17

kann helfen...
...wenn man mal früher Switch ausprobiert hat, so in den Anfängen. Aber im Spielbetrieb ist das auch noch etwas anderes als dann in der Lebenseinstellung.
Und Menschenkenntis, das eigene devotie in und auswendig lesen zu können, Grenzen eher zu sehen als der Gegenpart sind glaube ich wichtiger als mal eigene Erfahrungen zu sammeln. Was hat man damit erlebt? Wenn es gut geht sich komplett fallen lassen zu können, aber nichts, was einem als Dom dann weiter hilft, weil es max. dieses Gefühl sein kann, nicht aber wo die (eigenen) Grenzen wirklich verlaufen.

Insofern - kann mal interessanter Ansatz sein (war bei mir auch so), aber wirklich 'geholfen' in Richtung Dominanz-Part im Verständnis zum sub hat es nicht - nur im Verständnis zu einem selbst.
 
JOY-Angels
 JOY-Angels
4. Sep 17

Freudo68:
Was ist nicht verstehe, ist, wie jemand Dom sein kann, wenn er sich nicht in die Situation seines/r Sub hineinversetzen kann - sprich, selbst eine masochistische Ader in sich trägt. Denn nur wenn er das kann, weiss er doch, wie sich der/die Sub bei verschiedenen Handlungen fühlt.

Das geht auch wenn es so ist, dann doch nicht ganz auf, da es verschiedene Menschen gibt mit verschiedenenen Arten von Masochismus.
Manche treibt ein Flogger auf höhenflüge anderen wirds langweilig dabei. Da wäre dann schon die erste Hürde, hat Top und Bottom den selben Masochismus?

Ich bin Masochistin und die Lady meines Kleinen. Wir zwei haben tatsächlich einen sehr ähnlichen Masochismus. Und doch mache ich es dann oft recht anders, wie ich es als Masochist wollen würde. Es treibt mich was anderes an dabei.

Allerdings hilft es mir sehr beim Nachvollziehen der Schmerzen die ich ausübe und doch kann ich es nicht ganz nachfühlen. Nicht so, dass es mich erfüllt. Eigentlich seltsam, nicht?

Ein patalogischer Sadist ist per definition einer, dee aus Schmerzen zufügen, Leiden sehen erregt wird und Befriedigung erlebt. Ich denke im BDSM speziefischen Berreich des Sadismus ist es nicht anders. *g* Es sind denke ich eher Gegenpole, die da dann halt gut zusammen passen.

Freudo68:
Sind Doms daher Switcher, die - aus welchen Gründen auch immer - nur ihre sadistische Ader ausleben wollen?

Das gibt es *ja* . Ist aber nicht bei allen so.

Der Gedankengang finde ich aber spannend. *nachdenk*
Könnte man die Frage nicht ausweiten, inwieweit und auf welche Art ein Top sich in den oder die Bottom hineinfühlen kann? Und ob da Switcher sein hilft?
 
 
4. Sep 17

Ich als bottom/Masochistin...
....fühle mich beim Spiel in MICH hinein....und nehme wahr,dass es meinem Partner gefällt.Das genügt.Vermutlich geht es meinem Partner ähnlich....:-)
 
 
4. Sep 17

Als Dom der gerne switcht um seine
devote Seite zu erleben und der die Interaktion beim mehrmalugen hin und her switchen mit dem besonderen Spannungsbogen genießt ... beantworte ich die Frage klar mit NEIN.

Dom muss nicht - er hat sein Neigungsspektrum
niemand MUSS darüber hinaus gehen. FemDoms müssen das auch nicht und es käme kaum jemand auf die Idee das vorzuschlagen.

Aber es ist für MaleDoms UND für FemDoms nützlich und sinnvoll die devote oder masochistische Seie zu kennen und gespührt zu haben wie schmerzhaft manche Praktiken sind.
Trotz des Gegenarguments das bringe nichts weil Subs das eh individuel anders empfinden.

Ich probiere soweit anatomisch möglich alles was ich mit jemandem machen will an mir selbst aus.
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